Esche-Museum zeigt: „Bitte einsteigen: Die Modellbahnsammlung Ziemert“

Ein Highlight des Bürger- und Museumsfestes war die lange vorbereitete Eröffnung des neuen Dauerausstellungsbereichs „Bitte einsteigen: Die Modellbahnsammlung Ziemert“. Dort sind die Schätze des 2018 verstorbenen Sammlers Wolfgang Ziemert – Modelleisenbahnen und Zubehör aus der DDR und der früheren SBZ –nun endlich dauerhaft in der neu gestalteten Ausstellung im Museum zu sehen. „Ich freue mich, dass wir heute hier stehen, denn es war ein langer Prozess und nicht so ganz klar, wie es am Ende ausgehen wird“, betonte Museumsleiterin Dr. Barbara Wiegand-Stempel. Ihr Dank galt den zahlreichen Beteiligten am Gelingen des Projekts, besonders natürlich Ursula Ziemert, der das Vermächtnis und der letzte Willen ihres Mannes sehr am Herzen lag, die die Schenkung veranlasst und den ganzen Prozess kritisch begleitet hat. Auch Oberbürgermeister Gerd Härtig freute sich, dass die Ausstellung Wirklichkeit geworden ist. „Das was Wolfgang Ziemert über die Jahre zusammengetragen hat, ist aller Ehren wert und man muss den Hut ziehen, dass er dies der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat“, betonte er. Mirko Hummel, Eisenbahnexperte und Wegbegleiter des Sammlers gab anschließend noch einige Infos zur Geschichte der Modelleisenbahn und natürlich zur Sammlung, die rund 1.500 Objekte umfasst. Diese beinhaltet Eisenbahnen der Spurweite H0 aus dem Zeitraum von 1945 bis zirka 1965 inklusive entsprechendem Zubehör. „In dieser Zeit lag die Kindheit und Jugend Wolfgang Ziemerts und die Sammelleidenschaft begleitete ihn sein ganzes Leben. Zudem veröffentlichte er Artikel in Fachzeitschriften und beteiligte sich an Büchern“, betonte Mirko Hummel. „Die zeitlich und regional abgegrenzte Sammlung setzt sich auch aufgrund ihrer Qualität und ihrer Vollständigkeit von anderen ab. Dadurch dass der überwiegende Teil aus Sachsen stammt, ist sie auch ein bedeutsames Zeugnis für die Region“, betonte er. Zu sehen ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Esche-Museums (siehe unten).


Termine:
Am 11. Juni findet von 13 bis 17 Uhr das nächste Handarbeitstreffen statt. Alle, die kreativ mit Nadeln und Faden arbeiten, ob Häkeln, Stricken, Sticken Klöppeln, etc... sind eingeladen zum Ideen-Austausch und Miteinander-Werkeln. Jeder bringt seine eigenen Handarbeitsprojekte mit und es wird in geselliger Runde gearbeitet. Es gibt einen festen Stamm von Teilnehmerinnen, die sich immer über neue Mitstreiterinnen freuen. Um Anmeldung wird gebeten.

Es gibt noch Restplätze für den geplanten Workshop „Grundkurs Quilt und Patchwork“ am 2. Juli von 12 bis 17 Uhr. Der Workshop vermittelt die vereinfachte Technik zur Erstellung eines Musterblocks aus sogenannten Halbquadrat-Dreiecken. Dabei entstehen je nach Stoffwahl und Anordnung ganz persönliche, einzigartige Muster. Der genähte Musterblock wird dann weiterverarbeitet, entweder zu einem Kissen oder einem Wandbild. Bitte eine eigene Nähmaschine mitbringen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro, Materialkosten in Höhe von ca. 10 Euro sind am Kursende je nach Verbrauch in bar zu bezahlen. Um Anmeldung wird gebeten.

Esche-Museum, Sachsenstraße 3, Telefon: 03722/93039, www.esche-museum.de


Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr: 13-17 Uhr
Do: 13-19 Uhr
Sa, So: 11-17 Uhr

Weitere Termine unter www.esche-museum.de

Foto: Esche-Museum