Tag des offenen Denkmals im Esche-Museum
Erstmalig war auch das Esche-Museum beim Tag des offenen Denkmals dabei und lockte mit einem interessanten Führungs- und Vortragsangebot. Organisiert wurden diese vom Förderverein Esche-Museum, vom Heimatverein und dem Museumsteam. Unter anderem lud Prof. Jürgen Lohr zu einem Rundgang unter dem Motto: „Strumpf und Handschuh handgewirkt“ ein (Foto). Unterstützt wurde er von Dietrich Donner, der die Arbeit am hölzernen Handwirkstuhl zeigte und Claus Eger, der die Rundwirkstühle in Gang brachte. Aber auch die Vorführung der Malimo 500 durch Wolfgang Ziemert und die Vorträge zur Stadtgeschichte mit dem Titel „Rittergut. Industriedorf? Stadt!“ durch Ursula Ziemert lockten Interessierte an.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14:00 bis 17:00 Uhr Führungen nach Vereinbarung Eintrittspreise: - Erwachsene: - Erwerbslose, Auszubildende, Studenten, Schüler ab 18 Jahren: - Jugendliche bis 18 Jahren: - Kinder bis 6 Jahre: - Inhaber des Familienpasses des Freistaates Sachsen: - Für Führungen wird ein Zuschlag pro Person erhoben: - Für Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten wird ein Zuschlag pro Person erhoben: - Gruppenrabatte ab 20 Personen während der Öffnungszeiten pro Person
3,00 Euro
1,50 Euro
1,00 Euro
Eintritt frei
Eintritt frei
+0,50 Euro
+1,00 Euro
-0,50 Euro
- Vorbehaltliche Gewährung von Sonderkonditionen für Schulklassen und Projekttage.
Kontakt:
Esche-Museum
Sachsenstraße 3
09212 Limbach-Oberfrohna
Tel.: 03722-93039
Fax: 03722-406740
E-Mail: eschemuseum@limbach-oberfrohna.de
Hintergrund:
Das Esche-Museum befindet sich in einer von Traugott Reinhold Esche 1854 gegründeten Strumpffabrik, deren frühbürgerliche Industriearchitektur erhalten geblieben ist. Mit dem Namen ehrt das Museum den im 18. Jahrhundert tätigen Pionier der sächsischen Wirkerei Johann Esche und seine Nachfahren, die über Generationen die Industrialisierung Westsachsens geprägt haben.
Die Dauerausstellung zeigt den Weg von der handwerklichen Heimarbeit zu Textilindustrie und Textilmaschinenbau mit Weltgeltung. Dabei werden jeweils die Wechselwirkung mit der Entwicklung des Ortes beleuchtet und bedeutende Persönlichkeiten und Ereignisse vorgestellt. Exponate wie Innungsladen, eine einmalige Sammlung von Handwirkstühlen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, vorführbereite Wirk-, Strick- und Konfektionsmaschinen bis hin zur MALIMO® sowie Strümpfe, Handschuhe, Unterwäsche, Nähwirkerzeugnisse bis zu technischen Textilien des 21. Jh. dokumentieren eindrucksvoll die Stadtgeschichte und die sächsische Wirkereigeschichte. (Text Irmgard Eberth)
Das Esche Museum wird durch den Kulturraum Vogtland-Zwickau gefördert.





