Limbach-Oberfrohna
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Geschichte und Wissenswertes über unsere Ortsteile

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Die Große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna besteht aus den Ortsteilen: Limbach, Oberfrohna, Rußdorf, Bräunsdorf, Kändler, Pleißa und Wolkenburg-Kaufungen
 
Seit der Stadtwerdung 1883 ist Limbach-Oberfrohna ständig gewachsen. 1950 wurde aus Oberfrohna mit Rußdorf und Limbach die Stadt Limbach-Oberfrohna. Ab 1998 kamen dann noch die Ortsteile Bräunsdorf, Kändler, Pleißa und Wolkenburg-Kaufungen hinzu. Einen Überblick über alle Ortsteile finden Sie hier:


Blick aus luftiger Höhe auf das Ensemble Rathaus, Stadtkirche und Altmarkt

Sehens- und
Erlebenswertes:


* Rathaus, ehemaliges
Rittergut 16. Jh.
* Stadtkirche
* Historischer Altmarkt
* Esche-Museum
(im Aufbau)
* Johannisplatz
* Stadtlehrpfad
(Vom Dorf zur Stadt)



* Wasserturm (1926)
* Stadtpark
* Tierpark
* Naturschutzgebiet "Limbacher Teiche"
* Filmteather "Apollo"
* Freizeit- und Familienbad "Limbomar"
* Multifunktionale Stadthalle

Der Ortsteil Limbach liegt im Bereich der "Limbacher Platte", in südlicher Richtung schließt sich das Naturschutzgebiet "Limbacher Teiche"an.
Den eigentlichen Ortskern findet man auf einer kleinen Anhöhe, dem sogenannten "Rittergutsberg" und dem unterhalb davon liegenten Altmarkt.
Das Rittergut und heutige Rathaus wurde vermutlich schon im 12. Jahrhundert als landwirtschaftliches Gehöft erbaut. 1570 kam die Adelsfamilie von Schönberg in den Besitz des Rittergutes und baute das Herrenhaus, das heutige Haus A, in massiver Steinbauweise, im Renaissancestil neu auf.
Mit der Einführung der Strumpfwirkerei, im 18. Jahrhundert durch Johann Esche, entwickelte sich Limbach in rasanter Weise vom Dorf zur Stadt. Die Rittergutsherrin Helena Dorothea von Schönberg lässt Mitte des 18. Jahrhunders eine Strumpfwirkersiedlung mit 68 Häusern bauen, den Helenen- und Dorothenberg.
1795 wird Limbach zum Marktflecken erhoben und 1883 erhält Limbach das Stadtrecht.
1912 ging das Rittergut in den Besitz der Stadt über und dient seitdem als Rathaus Limbach.
1950 wurde aus den Städten Limbach und Oberfrohna die Stadt Limbach-Oberfrohna.
In den Jahren 1998 bis 2000 ist Limbach-Oberfrohna durch Angliederung der Orte Bräunsdorf, Kändler, Pleißa und Wolkenburg-Kaufungen erheblich gewachsen.
Limbach-Oberfrohna ist heute eine moderne Stadt mit vier Gewerbegebieten, attraktiven Wohnstandorten und kultureller Vielfalt.

Wanderwege:
Auf dieser Darstellung sehen Sie den Verlauf des Lehrpfades und den jeweiligen Standort der Informationstafeln.

Stadtlehrpfad 2,5 km
Während einer rund 90minütigen Wanderung durch unsere Stadt erfahren Sie auf 19 Informationstafeln mehr über die Geschichte der Stadt Limbach.
Die erste Informationstafel befindet sich an der Außenseite des Rathauses.
Eine exakte Wegbeschreibung und die dazugehörige Broschüre erhalten Sie im Bürgerbüro sowie im Esche-Museum.

Limbacher Rundwanderweg rund 20 km, weiß gelb weiße Markierung
Brunnen im Stadtpark - Sonnenbad Rußdorf - Gemeindewald - Bräunsdorf - Ochsenberg Niederfrohna - Feriendorf Hoher Hain - Neuteich - Schafteich - Espig - Schneiderteich - Sportplatz Kändler - Pleißa - Landschaftsschutzgebiet Limbacher Teiche - Brunnen im Stadtpark

Blick auf Oberfrohna mit Lutherkirche
Sehens- und Erlebenswertes:

* Ehemaliges Rathaus (1935)
* "Jubilinden" Jubiläumslinden von 1839
* Lutherkirche Oberfrohna (1893)
* Gemeindewald
* Reitsportplatz

Das heutige Oberfrohna ging aus einem Waldhufendorf hervor, das im oberen Frohnbachtal angelegt wurde. Es wurde 1415 erstmalig als Cuerchfrone und im Jahre 1540 als Oberfrohne erwähnt. Das ca. 1540 entstandene Vorwerk Oberfrohna gehörte zum Rittergutsbesitz von Limbach. Somit hat die Geschichte Oberfrohnas eine enge Verbindung zu der Geschichte Limbachs.
Im 16. Jahrhundert entwickelte sich hier das Leineweberhandwerk. Auch in Oberfrohna setzte, durch die Einführung der Strumpfwirkerei Mitte des 18. Jahrhunderts, eine industrielle Entwicklung ein. Man spezialisierte sich in Oberfrohna jedoch  mehr auf die Stoffhandschuhproduktion und feinste Lederimitationen. In der Hauptstraße (heute Frohnbachstraße) entstanden zahlreiche Fabriken, die anfangs an ehemalige Bauerngüter angebaut wurden. Mit der Industrialisierung des Dorfes stieg die Zahl der Einwohner deutlich an. So zählte man 1890 bereits 3400 Einwohner.
1935 wird Oberfrohna das Stadtrecht verliehen. Die notwendige Einwohnerzahl von über 10.000 war durch die Eingemeindung des Nachbarotes Rußdorf zustande gekommen.
Heute hat sich Oberfrohna zu einem beliebten Wohnstandort mit revitalisierten Fabrikgebäuden, sanierten Altbauten und neuen Eigenheimen entwickelt.

Wanderweg:

Gemeinewald - Muldental Schloss Wolkenburg, rund 10 km,weiß grün weiße Markierung
Parkplatz "Sonnenbad" - Gemeindewald - Strumpffabrik Brado Bräunsdorf - Dorfstraße - Großer Teich - Bräunsdorfer Schweiz - Leitental - Mühlwiese - Anbindung Kaufungen, Uhlsdorf - Pochwerkteich - Herrnsdorf - Silberbergwerk - Muldenbrücke Wolkenburg - Schloss Wolkenburg

Blick auf Rußdorf

Sehens- und Erlebenswertes:

* Grenze zwischen Sachsen und Thüringen
   -Bis 1928 gehörten Teile Rußdorfs zu Thüringen
   -Die Exklave war durch einen Schlagbaum von Sachsen getrennt, welcher heute noch an der Waldenburger Straße 133 zu sehen ist.
* Johanniskirche (barocke Dorfkirche)
* Jugendhaus
* Freibad "Sonnenbad"

Rußdorf ging ursprünglich aus einem Waldhufendorf hervor. 1335 wird "Rudelsdorf" erstmals unkundlich erwähnt.
1457 kommt Rußdorf auf der Grundlage eines Tauschgeschäftes des kurfürstlichen Rates Hildebrand von Einsiedel zum St. Georgenstift zu Altenburg. Mit der Bildung eines Landes Thüringen nach dem 1. Weltkrieg  wurde aus der altenburgischen eine thüringische Exklave. Das führte zu erheblichen Verkehrbehinderungen zwischen Rußdorf und den sächsischen Nachbarorten, da eine Zollabgabe gefordert wurde. Mitten im Dorf stand das Einnehmerhäuschen, vor dem ein Schlagbaum jedem zum Halten zwang. 1928  wurde die heute kurios anmutende Sonderrolle mittels Staatsvertrag beendet und Rußdorf wieder in das Land Sachsen eingegliedert.
1935 wurde Rußdorf nach Oberfrohna eingemeidet und gehört seit 1950 zur Stadt Limbach-Oberfrohna.

Wanderweg:

Limbacher Rundwanderweg rund 20 km, weiß gelb weiße Markierung
Brunnen im Stadtpark - Sonnenbad Rußdorf - Gemeindewald - Bräunsdorf - Ochsenberg Niederfrohna - Feriendorf Hoher Hain - Neuteich - Schafteich - Espig - Schneiderteich - Sportplatz Kändler - Pleißa -Tannmühle, Langenberger Höhe, Oberwald - Totenstein Grüna - Landschaftschutzgebiet Limbacher Teiche

Auf diesem Bild sehen Sie den unteren denkmalgeschützten Ortsteil mit der Kirche "Zum Guten Hirten"
Sehens- und Erlebenswertes:

* Kirche "Zum Guten Hirten"
* Großer Teich mit Insel
* historische Gaststätte "Teichmühle"
* Vier-Seiten Bauernhöfe
* schönes Fachwerk

Bräunsdorf wurde ebenfalls als Waldhufendorf besiedelt. Aus dem Jahre 1290 ist die älteste urkundliche Erwähnung der Gemeinde bekannt. Die Landwirtschaft hat das Dorf zur Blüte gebracht. Auch heute ist sie noch das Rückgrat von Bräunsdorf. Neben der Landwirtschaft waren die Leineweberei und -bleicherei sowie die Blaudruckerei die wichtigsten Erwerbsbereiche der Bürger. Später kamen kleine Textilfabriken hinzu.
Mit dem Bau der Bräunsdorfer Mühlen sind die Brotbäckerei und die Brandweinbrennerei verbunden gewesen. Drei- und Vierseitenhöfe stehen unter Denkmalschutz und zeugen von prächtiger Zimmermannskunst. Das historische Dorfbild, einst von Rhein-Main-Fränkischen Siedlern angelegt, ist so bis heute weitestgehend erhalten geblieben.
Der untere Ortsteil wurde als Gesamtensemble zum sächsischen Flächendenkmal erklärt. Hinzu kommen noch einzelne Objekte im Oberdorf, die jeweils in einer Denkmalliste aufgeführt sind.
Am 1. November 1998 trat Bräunsdorf der Stadt Limbach-Oberfrohna bei.

Wanderwege:

Bergbaulehrpfad ca. 1,5 h, gelb schwarze Markierung
Erdmanns Gut - Bräunsdorfer Leithe - Mühlwiese - Wolkenburg - Silberbergwerk - St. Anna Fundgrube - an der Mulde entlang - Gottes Segen Erbstollen

Bräunsdorf - Kaufungen, grüne Markierung
Gasthof Zur Linde - Dorfstraße - Bäckerei Vogel - Straße Bodenreform - Abzweig Galgenlinde - Landwirtschaftsweg - Abzweig Hoher Busch - Landwirtschaftsweg - Pferdehof Kaufungen - Herrnsdorf - Mühlwiese - Uhlsdorf - Bergbaulehrpfad - an der Mulde entlang - Sägewerk, Getreidemühle in Wolkenburg - Zinnberg - Penig - Anbindung Niederfrohna

Bräunsdorf - Kaufungen - Bräunsdorf, ca. 8,3 km, grüne Markierung
Teichmühle - Birnenallee - Abzweig Hoher Busch - Galgenlinde - Landwirtschaftsweg - Hoher Busch - Landwirtschaftsweg - Pferdehof Kaufungen - Mühlwiese - Anbindung Wolkenburg über Herrnsdorf - Bergbaulehrpfad - Stausee bei Mühlwiese - Leithe - Bräunsdorfer Schweiz - Teichmühle

Im Vordergrund dieses Bildes sehen Sie den Brunnen mit dem Motiv der -Kändlerschen Kanne-; und dahinter das Rathaus Kändler.
Sehens- und Erlebenswertes:

* Rathaus Kändler (1913)
* Porphyr-Brunnen mit Relief "Kändlersche Kanne"
* Lutherkirche im Jugendstil (1900)

In der Verkaufsurkunde der Herrschaft Rabenstein an das Chemnitzer Benediktinerkloster vom Jahre 1375 wird unter anderem der Ort "Kenlern" später Kendeler und Kendler genannt. Die Deutung des Namens entstammt wahrscheinlich aus dem Sprachgebrauch der eingewanderten rheinfränkischen und rheinhessischen Siedler. Diese Ansiedler legten Rutschrinnen für den Transport des gefällten Holzes an und "kännelten" die Stämme so zu Tal.
Kändler wird durch den Pleißenbach in ein nördliches und ein südliches Siedlungsgebiet geteilt. Der südliche Bereich ist noch stark von einer ländlichen Bebauung geprägt. Auf Grund der vor allem in der Gründerzeit entstandenen Wohnbebauung sowie der Gewerbe- und Industriebebauung hat der nördliche größere Ortsbereich seine ländliche Prägung verloren.
Die rasante Entwicklung der Strumpfwirkerei ging auch an Kändler nicht vorbei. Mit Beginn der Industrialisierung des Limbacher Raumes begann auch dort die Ansiedlung von Textilindustrie und Maschinenbau.
Einen enormen Entwicklungsschub erlebt Kändler seit 1990. Die Schaffung einer völlig neuen modernen Infrastruktur bildete die Voraussetzung, um die Attraktivität als Siedlungsgebiet zu verbessern. Zur langfristigen Stabilisierung des Arbeitsplatzangebotes wurde das Gewerbegebiet "An der Hopfendarre" errichtet. Auf nur 5 Hektar Fläche konnten neun Firmen angesiedelt werden.
Der Ortskern wird heute durch das an der Ortsdurchfahrt liegende Ensemble mit Rathaus, Schule und einigen Grünflächen gebildet.
1999 wurde Kändler nach Limbach-Oberfrohna eingemeindet.

Wanderwege:

Limbacher Rundwanderweg rund 20 km, weiß gelb weiße Markierung
Brunnen im Stadtpark - Sonnenbad Rußdorf - Gemeindewald - Bräunsdorf - Ochsenberg Niederfrohna - Feriendorf Hoher Hain - Neuteich - Schafteich - Espig - Schneiderteich - Sportplatz Kändler - Pleißa -Tannmühle, Langenberger Höhe, Oberwald - Totenstein Grüna - Landschaftschutzgebiet Limbacher Teiche

Blick auf die Kirche Pleißa.
Sehens- und Erlebenswertes:

* Kirche mit freistehender Glockenanlage und Barock-Altar
* Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Langlaufmöglichkeit im Winter, am Höhenzug des Rabensteiner Waldes zum Totenstein, zur Langenberger Höhe (484 m NN),nach Chemnitz und Grüna

Pleißa reiht sich als Waldhufendorf entlang dem nach Nordosten abfließenden Peißenbach auf. Der Ort erstreckt sich über eine Höhenlage zwischen 371 und 451 Meter über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde wurde zur gleichen Zeit wie die umliegenden Ortschaften besiedelt. In einer Urkunde vom 13. Dezember 1375 wird es unter dem Namen "Steinplißen" erstmals erwähnt. Bis 1375 gehörte der Ort zur reichsunmittelbaren Herrschaft Rabensteins, danach ging es an das Benediktinerkloster Chemnitz über.
Im Süden wird der Ort durch den Höhenzug des Rabensteiner Waldes begrenzt. Eine natürliche Grenze im Norden bildet das Limbacher Teichgebiet.
Die Wende 1989 hat auch für diese Gemeinde völlig neue Anforderungen und Perspektiven gebracht.
Pleißa ist ein attraktiver Wohnstandort mit neu errichteten bzw. schön sanierten Häusern und einer Umgebung in der man sich wohl fühlen kann.
1993 konnte das Gewebegebiet Pleißa West seiner Bestimmung übergeben werden.
1999 wurde Pleißa nach Limbach-Oberfrohna eingemeindet.

Wanderwege:
Baumgarten Rundweg (E. Georg Baumgarten - ein sächsischer Flugpionier des 19. Jahrhunderts)
Ausgangspunkt: Feuerwache Pleißa ; ca. 6 km und braune Wegmarkierung - Feuerwache Pleißa - Forstgut Pleißa - Skihütte - Hohlweg - Hauptstraße - Feuerwache

Blick über Wolkenburg

Sehens- und
Erlebenswertes:


* Schloss Wolkenburg, wurde Ende des 12. Jahrhunderts als Wehrburg errichtet.
* Durch zahlreiche Umbau-
ten, speziell Ende des 18. Jarhunderts entstand das Schloss Wolkenburg im klassizistischen Stil. Beson-
ders bemerkenswert ist der klassizistische Festsaal und die Lauchhammer Eisen-
kunstgussfiguren
* Schlosspark aus dem 17. Jahrhundert im Stil der Renaissance
* Neue Kirche, ist gleich die stilreinste klassizistische Dorfkirche Sachsen
* Kirche St. Georgen und St. Moritz = Alte Kirche Wolkenburg (12./13. Jahrhundert)
* Getreidemühle und Sägewerk, arbeitende technische Denkmale
* Bauernmuseum Dürrengerbisdorf
* Wolkenburger Bergbaurevier

© 2005 - 2009 www.limbach-oberfrohna.de | Blick auf Schloß Wolkenburg

Der Ort Wolkenburg liegt im reizvollen Tal der Zwickauer Mulde, zwischen Waldenburg und Penig. Dieses Gebiet gehört zum nordwestlichen Teil des Vorerzgebirges. Er besteht aus den Ortsteilen Wolkenburg, Herrnsdorf, Uhlsdorf und Dürrengerbisdorf. Hoch über dem linken Muldenufer, auf einem aus mächtigen Granitfelsen bestehenden Felsvorsprung, liegt das Schloss Wolkenburg. Dieser Schlossbau geht aus einer Burganlage hervor, über deren Entstehungszeit keine genauen Angaben überliefert sind.
Diese malerisch auf dem Felsvorsprung emporragende Wolkenburg gab dem Ort seinen Namen, der 1241 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Jahre 1635 gelangte Wolkenburg in den Besitz Heinrich Hildebrands von Einsiedel, dessen Familie es bis zur Bodenreform 1945 innehatte. Dieses Adelsgeschlecht brachte zwei Männer hervor, die für Wolkenburg und für die Entwicklung des Eisenkunstgusses von großer Bedeutung waren. Unter Detlev Carl von Einsiedel entstand im 18. Jahrhundert eine fast alle Seiten des Schlosses umgebende Parkanlage. Sie ist eine der ältesten Parkanlagen Sachsens, in der auch Eisenkunstplastiken aus dem 18. und 19. Jh. aus Lauchhammer zu sehen sind. Die Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Neue Kirche ist die bedeutenste und stilreinste klassizistische Dorfkirche Sachsens. Auch diese wurde auf Initiative der Familie von Einsiedel erbaut.

Das Schloss kann täglich außer montags von 14.00 - 17.00 Uhr besichtigt werden.
Auf diesem Bild sehen Sie die Kirche Kaufungen.

Kaufungen wurde 1226 erstmals urkundlich erwähnt und ist eine der ältesten Gemeinden in der Umgebung. Der mittlere Ortsbereich wird geprägt von Kirche ( St. Galluskirche), Friedhof, der ehemaligen Schule und den Überresten des Rittergutes.
Bekannt wurde der Ort durch den "Sächsischen Prinzenraub" im Jahre 1455.
Kunz von Kauffungen gab sich mit der gewährten Entschädigung aus dem im Bruderkrieg zwischen dem Kurfürsten und Herzog Wilhelm (1446-1451) erlittenen Verlust nicht zufrieden. Er sah sich ungerecht behandelt und beschloss, die Söhne Prinz Ernst und Prinz Albrecht des Kurfürsten auf sein Schloss Eisenberg in Böhmen zu entführen. Für Kauffungen nahm dieses ein tragisches Ende. Er konnte seinen Verfolgern nicht entfliehen und wurde im Wald bei Grünhain gefangen genommen. Am 14. Juli 1455 wurde Kunz von Kauffungen in Freiberg hingerichtet.
Während des Bruderkrieges fallen 1450 die Truppen von Herzog Wilhelm in Kaufungen ein und verwüsten den Ort und brennen die Burg nieder.
Das an dieser Stelle errichtete Gut ist zwischenzeitlich in Privatbesitz.

Seit dem 1. Januar 2000 ist Wolkenburg-Kaufungen Ortsteil von Limbach-Oberfrohna.
Wanderwege:

Ausgangspunkt ist jeweils der Parkplatz am Kreuzungsbereich Kaufunger Straße/Herrnsdorfer Straße
(rechts der Mulde)

Rundweg Hauboldfelsen, ca. 4,3 km, gelbe Markierung
Muldenbrücke - Mühlenstraße - Hängebrücke - an der Bahnlinie flußabwärts - Aussichtspunkt Hauboldfelsen - Holzmühlenstraße - Kaufungen Dorfstraße - Einsamkeit-Hängebrücke - Mühlenstraße - Muldenbrücke

Zinnberg über Hauboldfelsen, ca. 7 km, weiß gelb weiße Markierung
Muldenbrücke - Mühlenstraße - Hängebrücke - an der Bahnlinie flußabwärts - Aussichtspunkt Hauboldfelsen - Holzmühlenstraße - Brücke über Frohnbach - Zinnberg - Hängebrücke - Muldental- Wanderweg flußaufwärts - Wasserfall - Anbindung Dürrengerbisdorf - Goldene Aue - Mühlenstraße - Muldenbrücke

Ausflug zur "Linde", ca. 1,3 km, gelbe Markierung
Muldenbrücke, Richtung Neue Heimat - Anbindung Schlagwitz - Abzweig zur Linde (Aussichtspunkt) - Schlossberg - Muldenbrücke

Rundweg Dürrengerbisdorf, ca. 4,5 km, gelbe Markierung
Muldenbrücke - Schlossberg - Schulweg - Dürrengerbisdorf Talstraße - Bauernmuseum - Gaststätte "Zur Schmiede" - Schlossberg - Neue Heimat - Muldenbrücke

Ausgangspunkt Markt, Rundweg ums Schloss, ca. 1,3 km
Bahnhof - Einsamkeit-Hängebrücke - auf der anderen Flussseite zur Mühle - Mühlenstraße - Schlosspark und Schloss - Muldenbrücke - Markt

Blick zur Hängebrücke in Wolkenburg
Auf dem Bild sehen Sie den Aussichtspunkt Hauboldfelsen mit Blick ins Tal der Zwickauer Mulde.
 
 
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