Corona-Schnelltestzentrum Limbach-Oberfrohna

Terminvergabe über www.corona-schnelltest-limbach-oberfrohna.de oder telefonisch unter: 03722/87776

Seit wenigen Tagen gibt es im Ärztehaus an der Ludwig-Richter-Straße ein Corona-Schnelltestzentrum. Apotheker Oliver Hildebrandt von der „Apotheke im Ärztehaus“ hat die dazu nötigen Genehmigungen von Landesdirektion und Gesundheitsamt erhalten und im Januar die ehemalige Praxis der Allgemeinärztin Ulrike Hentsch umbauen lassen. Zusätzlich zu den zwei für die Tests abgestellten Angestellten seiner Apotheke hat er sieben neue Mitarbeiter aus dem medizinischen Bereich gewonnen, die natürlich vorab geschult und zertifiziert wurden. Für alle, die sich auf das Corona-Virus dort testen lassen möchten, wird es täglich zwei Stunden lang im 5-Minuten-Takt Tests geben. Die Terminvergabe erfolgt entweder über die eigens dafür eingerichtete Website, www.corona-schnelltest-limbach-oberfrohna.de, oder telefonisch über die Apotheke unter: 03722/87776. Angeboten werden Antigen-Schnelltests für 30 Euro, die in einigen Fällen auch vom Gesundheitsamt bezahlt werden können. Nach dem erfolgten Abstrich erhält der Patient einen Barcode über den er sein Ergebnis nach kurzer Zeit online einsehen, beziehungsweise ausdrucken kann. Wer nicht mit der erforderlichen Technik ausgestattet ist, kann dies auch von den Mitarbeitern der Apotheke erhalten. „Wir können allerdings nur symptomlose Menschen testen, wer sich krank fühlt muss zum Arzt gehen“, betonte Oliver Hildebrandt.

Über das neue Testcenter freut sich Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel: „Bisher gab es im Landkreis Zwickau nur ein Testzentrum im Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau. Im Erzgebirgskreis gibt es dagegen z.B. fünf Testzentren. Daher habe ich hier Handlungsbedarf gesehen und konnte Apotheker Oliver Hildebrandt gewinnen. Dafür möchte ich mich bei ihm herzlich bedanken.“ Weiterhin hat der Oberbürgermeister die Stadt beim Landkreis für die Einrichtung eines Impfzentrums angemeldet, sobald Außenstellen erlaubt werden oder die Hausärzte impfen dürfen. Erfolgreich war zudem das Angebot für die Unterstützung der über 80-Jährigen bei den Impfterminen. Rund 650 Anmeldungen liegen im Rathaus vor und seit Mitte Januar laufen die Fahrten durch Verwaltungsmitarbeiter und freiwillige Helfer ins Impfzentrum.

Foto: Apotheke im Ärztehaus