Spatenstich im Gewerbegebiet Süd

Eröffnung des 4. Bauabschnittes

Am 14. August wurde mit einem symbolischen Spatenstich der 4. Bauabschnitt im Gewerbegebiet Süd begonnen. Mit der Baumaßnahme werden weitere 10 Hektar Gewerbefläche erschlossen. Ziel ist es, den Standort weiter zu stärken: fünf bis acht Unternehmen sollen angesiedelt und mindestens 200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Es entstehen Gewerbegrundstücke zwischen 7.000 m2 und 17.600 m2. Die Dimensionen des Vorhabens sind gewaltig: 30.000 m3 Oberboden werden bewegt. Dabei werden 233.000 m3 Mineralboden abgetragen und wieder eingebaut, auch teilweise entsorgt. Es entstehen 410 Meter Straße, zwei Löschwasserzisternen, zwei Längsparkbuchten, 560 Meter Trinkwasserleitung und 1.030 Meter Entwässerungskanal. Das Vorhaben wird reichlich 7 Millionen Euro kosten und soll frühestens Ende 2021 abgeschlossen sein.

85 Prozent der Investitionssumme werden vom Freistaat gefördert. Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel erläuterte, dass der beachtliche Finanzbedarf nicht zuletzt auch durch die Tatsache entsteht, dass das in Richtung Rabensteiner Wald ansteigende Gelände zum Teil begradigt werden soll. Um vermarktungsfähige ebene Flächen zu schaffen, müsse auch Felsmaterial abgebaggert werden. Dazu sei es erforderlich, schwere Technik einzusetzen. Mit einem Großteil der Bauleistungen wurde die Firma Joseph-Rädlinger-Bau-Gesellschaft, Niederlassung Markkleeberg, beauftragt. Die Baustelle ist bereits eingerichtet und Technik vor Ort gebracht worden. Bereits im Jahr 2016 wurde mit der Erarbeitung der Bauunterlagen das Planungsverfahren eingeleitet. Es folgten Fördermittelanträge und Auflagen und Forderungen von Fachbehörden mussten in den Gesamtprozess einbezogen werden. Langwierige Gespräche gab es bezüglich des erforderlichen Hochwasserschutzes aufgrund der Hanglage. Der Oberbürgermeister legte dar, dass derzeit fast alle Gewerbegebiete ausgereizt sind und nur noch wenige Restflächen zur Verfügung stehen. Mit der Erweiterung des Gewerbegebietes Süd stehen dann wieder Flächen für größere Neuansiedlungen im Stadtgebiet zur Verfügung. Die Lage des Standortes in Autobahnnähe sollte gerade für Unternehmen mit größerem Platzbedarf interessant sein. Erste Gespräche mit möglichen Interessenten wurden bereits geführt.

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