Limbach-Oberfrohna
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Ehrennadel im Jahr 2008

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Die Preisträger des Jahres 2008
 

Gesellschaftliches Engagement bereits zum 9. Mal geehrt

Ehrennadel 2008 • Die Preisträger

Schon seit dem Jahr 2000 ist es in unserer Stadt Tradition, am 5. Dezember - dem Tag des Ehrenamtes - an drei verdienstvolle Mitbürger die Ehrennadel zu vergeben. Die feierliche Auszeichnungsveranstaltung fand im Eschemuseum statt.
Unter mehr als dreißig Vorschlägen entschied der Stadtrat, die Ehrennadel an Irmgard Eberth, Michael Esche und Klaus Liedtke zu verleihen.
„Wir haben in diesem Jahr zurückgeschaut auf die Geschichte von Limbach-Oberfrohna. Dabei wurde deutlich, dass die erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt maßgeblich von dem Fleiß und der Einsatzbereitschaft Einzelner bestimmt wurde. Auch heute braucht es Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit und ihre Kraft freiwillig für das Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Viele engagieren sich mit Leib und Seele ganz im Sinne des Spruchs in unserem Stadtwappen `Suchet der Stadt Bestes`. Der große Festumzug ist ein breites Beispiel dafür, wie lebendig das Ehrenamt in unserer Stadt ist. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich ehrenamtlich engagieren und wir wollen heute stellvertretend für die vielen, die eine Auszeichnung verdient hätten, drei Bürger auszeichnen„, sagte Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer in seiner Laudatio.

Das Stadtoberhaupt würdigte das vielfältige Engagement von Irmgard Eberth, die seit dem Jahr 2000 im Förderverein Industriemuseum Limbach-Oberfrohna e.V. und seit 2005 im Heimatverein e.V. Limbach-Oberfrohna mitarbeitet. Sie ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und gestaltet seit 2006 ein gemeinsames Mitteilungsblatt für beide Vereine. Beispielhaft ist ihr Einsatz für das Esche-Museum und bei der Organisation von Schülerprojekttagen zur Industrie- und Heimatgeschichte. Ebenso arbeitet sie an der Dokumentation zur Firmengeschichte unserer Region. „Ich bin froh, dass die Ehrennadel stellvertretend verliehen wird und verstehe sie als eine Auszeichnung für unsere Vereine. Wenn wir die Zukunft gestalten wollen, müssen wir uns auf unsere Wurzeln besinnen und möglichst alle Einwohner unserer Stadt als Interessenten an unserer Heimat- und Industriegeschichte gewinnen„, sagte Imgard Eberth, die sich für eine engere Zusammenarbeit der Vereine in der Stadt aussprach.

Michael Esche wurde für sein Engagement im TuS Falke Rußdorf e.V. geehrt. Hier ist er seit Jahren aktives Mitglied und seit fast 14 Jahren führt er den Verein als Präsident. Mit über 250 Mitgliedern ist der TuS Falke Rußdorf einer der größten Vereine der Stadt und hat sich unter Leitung von Michael Esche kontinuierlich nach vorn entwickelt. Die Bedingungen für die Mitglieder haben sich spürbar verbessert. Vorbildlich hat sich Michael Esche beim Neubau des Vereinshauses am Sportplatz und beim Bau der Flutlichtanlage engagiert. Er wirkte bei der Organisation vieler Vereinsfeste und sportlicher Aktivitäten mit und setzt sich für die kulturelle Belebung im Ortsteil ein, so beim Maibaumsetzen und dem Rußdorfer Weihnachtsmarkt. Auch beim Festumzug war der Verein dabei. „Die Auszeichnung macht mich sehr stolz. Der Bau der Flutlichtanlage war unsere schwerste Entscheidung, aber wir hatten sehr gute Unterstützung aus Betrieben und der Bevölkerung, die wir so gar nicht erwartet hatten. Die Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren von 80 auf 250 gewachsen, die meisten sind im Breitensport aktiv„, so Michael Esche. Erstmals habe man im Jahr 2008 ein Sport- und Familienfest veranstaltet, dies solle fortgeführt werden. Außerdem lobte er die Zusammenarbeit der Vereine und der Kirchgemeinde in Rußdorf.

Klaus Liedtke ist aktives Mitglied der Ortsfeuerwehr Kaufungen und des dortigen Feuerwehrfördervereins. Besonders engagiert er sich beim jährlich stattfindenden Feuerwehrfest in Kaufungen, das ausschließlich vom Verein organisiert wird. Außerdem unterstützt er mit der Ortswehr seit Jahren die städtischen Veranstaltungen wie den Kunz-von-Kauffungen-Lauf und die Nacht der Schlösser. Er wurde in diesem Jahr für das bestgeschmückte Haus im OT Kau-fungen im Rahmen des 125-jährigen Stadtjubiläums geehrt. Durch seine aufgeschlossene Art motiviert er die Vereinsmitglieder immer wieder zur freiwilligen Mitarbeit. „Von der Auszeichnung bin ich sehr überrascht„, freute sich Klaus Liedtke. „Da ich aktiver Feuerwehrkamerad bin, weiß ich wo es klemmt, darum konnten wir als Feuerwehrförderverein viele Dinge in der Ortswehr unterstützen. Schon jetzt beginnen wir mit der Vorbereitung zum 120. Jubiläum unserer Ortswehr im Jahr 2010, fügte er hinzu.


 
 
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