Limbach-Oberfrohna
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Bürgerversammlungen in den Ortsteilen

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Bürgerversammlung in Rußdorf am 30. März 2017

Zur diesjährigen Bürgerversammlung in Rußdorf hatte Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel am 30. März 2017 eingeladen.
Neben einem Gesamtüberblick über die Vorhaben, die in diesem Jahr im gesamten Stadtgebiet auf dem Plan stehen (siehe „Stadtspiegel“ Nr. 5, einsehbar unter www.limbach-oberfrohna.de), ging das Stadtoberhaupt detailliert auf die konkreten Belange des Ortsteils ein: Die Sanierung der Thomas-Müntzer-Grundschule konnte Ende letzten Jahres abgeschlossen werden, somit wurden in den letzten elf Jahren insgesamt rund 2,8 Millionen Euro in das Gebäude investiert. Nun stehen in diesem Jahr Ausstattungen für etwa 13.000 Euro auf dem Plan, unter anderem für interaktive Tafeln und neue Möbel. 2018 sind es dann 16.000 Euro, die beispielsweise für die Ausstattung einer Schulküche angedacht sind. Ein anderes Großprojekt ist das Sonnenbad Rußdorf, das sich derzeit noch im Bau befindet. Durch die Wintermonate ist es zu einem Zeitverzug von zirka sechs bis acht Wochen gekommen, welchen die ausführenden Firmen versuchen, nun wieder einzuholen. Gänzlich wird dies nicht zu schaffen sein, aber alle Beteiligten hoffen darauf, dass eine Probenutzung in diesem Jahr noch realisiert werden kann. Finanziell liegt der grundlegende Umbau derzeit rund 300.000 Euro unter dem Planansatz. Diese Differenz soll einer weiteren Aufwertung des Spielplatzes und dem Ausbau des Mehrzweckfeldes mit Fitnessgeräten für jedes Alter zugutekommen. Für die Freiwillige Feuerwehr ist die Erneuerung der Atemschutzgeräte noch in diesem Jahr geplant.

Der Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Michael Claus, erläuterte den geplanten Breitbandausbau. Die Zielstellung des Bundes lautet, die Bevölkerung bis zum Jahr 2018 flächendeckend mit Internetanschlüssen mit einer Übertragungsrate von 50 Mbit pro Sekunde zu versorgen. Hierfür ist ein entsprechender Ausbau der Versorgungsleitungen notwendig, für den beim Bund und Freistaat Fördermittel beantragt werden können. Ein Telekommunikationsunternehmen hat sich bereiterklärt, den Ausbau im Stadtgebiet in den nächsten drei Jahren zu realisieren. Durch diese sogenannte Eigenausbauerklärung wird eine Förderung für die Stadt unmöglich – zumindest in den darin festgelegten Gebieten, in denen das Unternehmen den Ausbau finanziert und umsetzt. Doch einige „weiße Flecken“ gibt es auf dem Limbach-Oberfrohnaer Stadtplan noch, für die diese Erklärung nicht vorliegt. An den Punkten wird nun die Stadtverwaltung aktiv und hat für die betroffenen Straßenzüge Förderung beantragt. Für den Ausbau plant die Stadt mit Glasfaserkabel, die auch für die Zukunft ausreichende Kapazitäten für noch höhere Übertragungsraten zulassen. Damit werden Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten und erneute Kosten gering gehalten, denn ein zeitnaher Eingriff, um gegebenenfalls weitere technisch leistungsfähigere Voraussetzungen schaffen zu können, wird damit umgangen.

Abschließend gab Angelika Spangenberg, die Teamleiterin der Stadtplanung, einen Ausblick auf eventuelle Fördermöglichkeiten ab dem Jahr 2018 im Rahmen der Programme der Städtebauförderung. Im Fokus lägen dabei die Sanierung der Innenstadt, die Stärkung der Ortsteile und die Schaffung marktgerechten Wohnraums. Voraussetzung zur Aufnahme in ein Stadtumbauprogramm ist eine entsprechende Gebietsabgrenzung. Hierzu finden zurzeit vorbereitende Untersuchungen in Rußdorf, Oberfrohna und der oberen Helenenstraße statt. Im „Stadtspiegel“ Nummer 7 gab es dazu eine entsprechende Bekanntmachung inklusive Eigentümerfragebogen. Angelika Spangenberg wies darauf hin, wie wichtig die Beteiligung an der Befragung sei, denn nur bei entsprechender Unterstützung aus der Bevölkerung können mögliche Umbaugebiete entsprechend und zielgerichtet festgelegt werden. Das heißt konkret, dass die Fördergebiete noch nicht feststehen und die Fördergebietsgrenzen noch verschoben werden können.

Derzeit geht die Verwaltung von folgenden Annahmen im Ortsteil Rußdorf aus: Der Hauptbereich des Fördergebietes reicht von der Waldenburger Straße in Höhe etwa der Hausgrundstücke Nummer 71 und 73 bis zur Grundschule „Thomas Müntzer“, Meinsdorfer Straße vom Jugendhaus bis Höhe Wiesenstraße, parallel zur Waldenburger Straße verlaufend bis zur Hohe Straße und über die Waldenburger Straße/Doppelgasse zurück zum Jugendhaus. Darin sind rund 160 Gebäude erfasst, welche sich zu 96 Prozent in privatem Eigentum befinden. Da das Förderprogramm für öffentliche und private Maßnahmen gilt, können in diesem Gebiet vor allem private Eigentümer profitieren. Die Förderung zielt auf Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Aufwertungsmaßnahmen ab, aber auch auf Instandsetzungen nach erfolgten Abbrüchen. Vorrang haben dabei umfassende Sanierungen vor einzelnen Maßnahmen. Die Förderung wird als Zuschuss zur Maßnahme ausgereicht. Dieser Zuschuss wird jeweils zu einem Drittel von Bund, Land und Kommune getragen. All das kann jedoch nur erfolgen, wenn die zuständige Genehmigungsbehörde (Sächsische Aufbaubank/Sächsisches Staatsministerium des Innern) das Fördergebiet bewilligt. Sobald die Beteiligung der Öffentlichkeit im Mai 2017 abgeschlossen ist, werden die vorliegenden Anträge geprüft und die Gebietsabgrenzung abschließend festgelegt. Anfang 2018 wird dann ein Antrag bei der Genehmigungsbehörde zur Aufnahme in das Förderprogramm gestellt, so dass bei einer positiven Entscheidung das Gebiet ab 2018 als Fördergebiet ausgewiesen werden kann.

Abschließend hatten die Bürger wieder die Möglichkeit, Fragen an die Verwaltung zu richten. Diese drehten sich unter anderem um geplante Straßenbau- beziehungsweise -instandsetzungsmaßnahmen und Hinweise auf Gefahrenpunkte. Auch die Citybus-Anbindung des Ortsteils bewegte die Gemüter. Der Oberbürgermeister hatte sich in dem letzten Jahr intensiv mit dem Thema beschäftigt, jedoch ist eine Lösung in diesem Jahr vorerst nicht in Sicht. Dr. Vogel erläuterte, dass die entsprechenden Konzessionen an andere Transportunternehmen vergeben seien, welche noch bindend sind. Nach seinen Worten ist in dem Bereich eine Veränderung kompliziert, weil die Stadt von anderen abhängig ist und unter anderem für ein tragfähiges System auch gute Möglichkeiten zum Umsteigen nötig sind. Zudem betreibt der Landkreis Zwickau gerade die Neuausschreibung des Linienbusnetzes für das Gebiet Limbach-Oberfrohna - hier ist die Vergabe abzuwarten.
Der Nachfrage, dass derzeit ein Gerücht in der Bevölkerung kursiere, dass die Polizeibeamten künftig aus Glauchau anfahren würden und in unserer Stadt nicht mehr präsent seien, da das Polizeirevier geschlossen werden solle, entgegnete Dr. Vogel: „Ich habe Gespräche mit dem Staatssekretär und dem Polizeipräsidenten geführt und mir wurde zugesichert, dass der Polizeiposten nicht geschlossen wird. Es werden auch weiterhin ständig Polizeibedienstete vor Ort sein. Weiterhin sind bereits seit 2015 zwei zusätzliche Vollzugsbedienstete in der Verwaltung beschäftigt, die ebenfalls zur Sicherheit im Stadtgebiet beitragen.“

Bürgerversammlung für Limbach und Oberfrohna am 9. Februar 2017

Am 9. Februar 2017 hatte Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel zur Bürgerversammlung für Limbach und Oberfrohna ins Jahnhaus geladen. Rund 30 Interessierte waren dieser Einladung gefolgt.

Eingangs gab Dr. Vogel einen Überblick über die geplanten Vorhaben der Stadt in den nächsten Jahren. Hierzu gehören unter anderem die weitergehende Beseitigung von Brachen, die Neuerrichtung des Bauhofs, der Bau einer behindertengerechten Toilette im Stadtpark, die Generalsanierung der Geschwister-Scholl-Schule sowie der Pestalozzischule, die Einrichtung von Integrativplätzen in der Kita Lindenstraße, welche auch verbunden mit baulichen Veränderungen sind, die Ausstattung des Jahnhauses mit einen Kunstrasenplatz, die bereits laufenden Sanierungsarbeiten am Sonnenbad Rußdorf, die Trockenlegung und Neuverlegung von Abwasserrohren Kita auf der Hohensteiner Straße, die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs an der Gerhart-Hauptmann-Schule, die Beteiligung an den notwendigen unterirdischen Arbeiten am Markt sowie zahlreiche Ausstattungen der Schulen und Feuerwehren der Stadt.

Des Weiteren steht natürlich auch der kontinuierliche Ausbau der Gemeindestraßen auf dem Plan: bis 2020 soll die Lindenstraße von der Hainstraße bis zur Nordstraße inklusive der Fußwege grundhaft ausgebaut werden, die Goethestraße ab 2019, auf der Karlstraße zwischen Goethe- und Schröderstraße sowie auf Teilen der Frohnbachstraße sind Deckensanierungen vorgesehen. Außerdem sollen auf der Schröderstraße Erdkabel verlegt und die Oberleitungen rückgebaut werden. Weiterhin stehen ab 2020 die Damaschkestraße und für 2018 die Kreuzung an der Kreuzeiche und ab 2018 der Ausbau der Industriestraße auf dem Plan, genauso wie für die Jahre 2018 und 2019 der Ausbau des oberen Teils der Helenenstraße.

Außerdem wird die Verwaltung den Antrag stellen, dass Oberfrohna ab 2018 in das neue Stadtumbauprogramm aufgenommen wird: Die Bestandsaufnahme des Gebiets sei bereits erfolgt, nach derzeitigen Planungen umfasst es vorläufig die Region von der Bauhofstraße - Industriestraße - Hainstraße zur Lindenstraße, über die Willy-Böhme-Straße - Schröderstraße - Frohnbachstraße zum Oberen Gutsweg, weiter zur Straße Am Jahnhaus über die Wolkenburger Straße - Frohnbachstraße zurück zur Bauhofstraße. Bisher wurden nach einer Begehung bereits 40 Objekte mit einem Sanierungsaufwand von über 20 Millionen Euro als mögliche Fördergegenstände erfasst. Der nächste Schritt wird die Bürgerbeteiligung sein, die wahrscheinlich im April im Stadtspiegel bekannt gemacht wird. Im Rahmen dieses Stadtumbauprogramms würden auch private Projekte gefördert, betonte der Oberbürgermeister verbunden mit der Bitte an Jeden, diese „Riesenchance für Oberfrohna“ zu nutzen. Schon jetzt konnten wie in den vergangenen Jahren Förderanträge für den Rückbau von ungenutzten Wohngebäuden eingereicht werden. Davon wurde auch in Oberfrohna Gebrauch gemacht, die Einreichungsfrist dazu lief bereits Anfang März ab.

Im Anschluss beantworteten die Verwaltungsmitarbeiter und der Oberbürgermeister die Anfragen der Einwohner. Unter anderem gaben die Anwesenden Hinweise zu baulichen Mängeln im Stadtgebiet und erfragten die weiteren Pläne für den Stadtpark, die ehemalige Grundschule Am Wasserturm und die Tempo-30-Zonen. Letztere werden umgehend eingerichtet, sobald die Verwaltungsvorschrift erlassen wird. Diese ist Grundlage für die Umsetzung des im Januar beschlossenen Gesetzes. Das Grundstück der ehemaligen Grundschule wird nach derzeitigem Stand verkauft und dient der Erweiterung des Pflegeheims zur Einrichtung von Pflegestellen für Schwerstfälle.

Bürgerversammlung in Pleißa am 18. Januar 2017

Rund 30 Interessierte kamen am 18. Januar 2017 zur Bürgerversammlung im Ortsteil Pleißa. Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel erläuterte die für die nächsten Jahre geplanten Investitionsvorhaben und stand mit seinen Mitarbeitern der Verwaltung für Fragen zur Verfügung.

Derzeit schafft die Stadt 15 neue Betreuungsplätze in der Kindertagesstätte „Krümelkiste“, was mit einem rund 700.000 Euro teuren Um- und Ausbau verbunden ist. Bis Ende Juli soll der Bau abgeschlossen sein. In der Grundschule steht in diesem Jahr die Sanierung der Fassade für rund 325.000 Euro auf dem Plan, 2018 soll für etwa 379.000 Euro die Heizungsanlage erneuert, 2019 für knapp 153.000 Euro die Außenanlagen und das Hortgelände noch ansprechend gestaltet werden. Außerdem wird die Schulausstattung sukzessive erneuert, beispielsweise sind eine Neumöblierung der Schulbibliothek und der Austausch von Tischen und Stühlen vorgesehen. Weiterhin steht voraussichtlich der Neubau der Turnhalle an, in diesem Jahr möchte die Verwaltung – abhängig von der Fördermittelzusage - die weitere Planung sowie erste Aufträge vergeben, um 2018 das rund zwei Millionen Euro teure Projekt umzusetzen. Es ist geplant, für weitere rund 200.000 Euro 2019 den Außenbereich anzulegen und Restleistungen durchzuführen. Der Fördermittelantrag im Rahmen der Sportförderrichtlinie ist bereits 2016 gestellt worden, bisher steht allerdings die Bewilligung noch aus, auf die die Stadt zwingend angewiesen ist. Eine komplette Alleinfinanzierung wäre derzeit nicht möglich, die entsprechende Entscheidung wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Im Bereich Straßenbau stehen auch mehrere Projekte an, bei denen die Stadt auf eine Förderung angewiesen ist: Auf der Rotdornstraße ist die Erneuerung der Brücke erforderlich. In den Jahren 2017 und 2018 sollen ein Teil der Kurzen Straße grundhaft ausgebaut werden, die Kirchstraße eine neue Straßendecke und einen neuen Fußweg erhalten und auf dem Feldsteig ist ebenfalls ein grundhafter Ausbau geplant. Am Rehbach soll der Durchlass im Rahmen des präventiven Hochwasserschutzes erweitert werden. Infrastrukturell wird sich der Ortsteil nach Abschluss der genannten Baumaßnahmen auf einem sehr guten Niveau befinden. Die Erweiterung des Gewerbegebiets Süd schreitet auch in großen Schritten voran, die Bereitstellung weiterer Gewerbeflächen ist für 2018 geplant.

Weiterhin gab der Oberbürgermeister einen kurzen Überblick über weitere, das gesamte Stadtgebiet betreffende Maßnahmen, wie beispielsweise die Sanierung der Pestalozzischule und der Geschwister-Scholl-Oberschule, den Neubau des Bauhofgebäudes, den Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Bräunsdorf und den Breitbandausbau.

Ortvorsteher Michael Nessmann lobte nochmals den unermüdlichen Einsatz vieler Beteiligter beim „Tag der Sachsen“ im letzten Jahr und blickte den diesjährigen Höhepunkten entgegen: Das Dorffest lockt vom 16. bis 18. Juni zahlreiche Besucher nach Pleißa, unmittelbar bevor steht die durch den Feuerwehrförderverein organisierte Faschingsparty am 11. Februar in der Turnhalle, in der zweiten Jahreshälfte können sich alle auf das Drachenfest des Hundesportvereins und das Adventssingen vom Feuerwehrförder- und Heimatverein freuen. Michael Nessmann zeigte sich sehr dankbar für den kulturellen Einsatz der genannten Vereine, die das „Dorfleben“ bunt und attraktiv machen. Das sehe man unter anderem an der guten Altersstruktur, denn in Pleißa leben auch sehr viele junge Familien und es sei keineswegs ein „aussterbender Stadtteil“, betonte der Ortsvorsteher.

Ein Großteil der Fragen der Bürger stand im Zusammenhang zu geplanten Straßenbaumaßnahmen und zu schadhaften Straßendecken. Weiter wurde die auf der Grund der Witterung unbefriedigende Abfallentsorgung auf einer Nebenstraße kritisch hinterfragt. Die Stadtverwaltung sagte zu, sich mit dem Entsorgungsdienst KECL in Verbindung setzen, um eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden. Auch die witterungsbedingten generellen Straßenverhältnisse waren Gegenstand der Diskussion. Seitens der Verwaltung werden das Anordnen von Parkverboten oder das Einrichten von Einbahnstraßenregelungen geprüft. Bei winterlichen Verhältnissen sind aber auch Fahrzeugführer und Grundstückseigentümer angehalten, sich umsichtig und kooperativ zu verhalten. Weiterhin wird die Verwaltung auf einen Hinweis hin die Sanitäranlagen in der Turnhalle mit dem Ziel überprüfen, gegebenenfalls übergangsweise Missstände trotz der geplanten grundhaften Sanierung kurzfristig abzustellen.

Aufgrund einer Nachfrage finden Sie hier den Lageplan sowie den Grundriss für die am 6. Juni 2016 durch den Stadtrat beschlossene Vorzugsvariante zum Neubau (mit Einbezug der alten Halle als Technik- und Vereinsfläche) der Turnhalle Pleißa. Zu beachten ist, dass sich bei diesen Plänen aufgrund der fortschreitenden Planung mittlerweile kleinere Änderungen und Anpassungen ergeben haben. Es handelt sich hierbei nicht um Baupläne, sondern um Visualisierungen zu der oben genannten, dem Stadtrat vorgelegten und durch dieses Gremium beschlossenen Variantenuntersuchung.

Bürgerversammlung in Wolkenburg-Kaufungen am 21. November 2016

Am 21. November hatte der Oberbürgermeister zur Einwohnerversammlung in Wolkenburg-Kaufungen eingeladen.

Nach der Begrüßung erläuterte der stellvertretende Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Sven Richter, den derzeitigen Stand der Bauarbeiten im Ortsteil und die Vorhaben, die im kommenden Jahr auf dem Plan stehen. „Der Großteil der zehn den Ortsteil betreffenden Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahmen ist bereits abgeschlossen“, erklärte er. „Der Durchlass und die Stützmauer an der Neuen Heimat, die Installation der Hängebrücke und der Kaufunger Dorfbach sind derzeit in Fertigstellung, ebenso der Herrnsdorfer-Bräunsdorfer Bach. Auch die Arbeiten am Rad- und Wanderweg in Richtung Niederfrohna sind abgeschlossen, ausstehend für nächstes Jahr ist nun noch der Durchlass am Talweg und kleinere Maßnahmen am Sperlingsbach.“ Weiterhin kündigte er für Januar beziehungsweise Februar 2017 an, dass der Auslegungsbeschluss für die neue Sportanlage in Wolkenburg dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt wird. Im Nachgang werden die Pläne zur Einsicht öffentlich ausgelegt werden, wobei jeder die Möglichkeit hat, hierzu eine Stellungnahme abzugeben. Im Laufe des nächsten Jahres wird damit gerechnet, dass der Bebauungsplan rechtskräftig wird.

Der stellvertretende Fachbereichsleiter stellte weiterhin zwei neue Fahrgastunterstände in Aussicht, die noch vor Weihnachten montiert werden sollen. Derzeit befinde sich auch der Hochwasserrisikomanagementplan in Fertig-stellung, welcher im Januar den Stadträten vorgelegt werden soll, im Nachgang erfolge auch hier die öffentliche Auslegung mit der Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Weiterhin sollen die Ersatzneubauten der Brücken Birken und Am Hang in 2017 geplant werden, der Bau sei für 2018 vorgesehen.

Im Nachgang erläuterte der Oberbürgermeister die Vorhaben, welche den Ortsteil betreffen: Zum einen ging es dabei um den Jugendclub „Laberschuppen“, welcher für rund 200.000 Euro saniert werden soll. Er wies auch darauf hin, dass bei jener Sanierung bauliche Mängel beseitigt würden, die derzeit für einen erhöhten Lärmpegel im direkten Umfeld sorgen. „Es ist aber auch zwingend notwendig, dass gegenseitig Rücksicht genommen und Verständnis aufgebracht wird“, so das Stadtoberhaupt. Außerdem stehen in den nächsten Jahren Anschaffungen zur Ausstattung des Schlosses für rund 100.000 Euro an, ebenso muss die Ringmauer saniert werden, was um die 300.000 Euro kosten werde. Weiterhin wird sich die Stadt mit einem Anteil von 20.000 Euro an der Fassadensanierung der Neuen Kirche beteiligen. Für den Gehweg und die Beleuchtung des Schlossberges sind 70.000 Euro veranschlagt, außerdem - vorausgesetzt es erfolgt eine Aufnahme in das LEADER-Förderprogramm - ist die Revitalisierung des Apolloplatzes im Schlosspark vorgesehen. Die Wohnblöcke am Siedlerweg sollen bis 2019 für rund 250.000 Euro trockengelegt werden und eine neue Fassade erhalten, außerdem wird die Feuerwehr weiter ausgestattet. Im Anschluss daran gab Dr. Jesko Vogel einen Überblick über die im restlichen Stadtgebiet anstehenden Maßnahmen und Vorhaben.

Auch Reinhard Iser, der Ortsvorsteher, gab einen Ausblick: Er wies darauf hin, dass für ein ansprechendes Ortsbild weiterhin die Hilfe Freiwilliger benötigt wird und be-dankte sich gleichzeitig für die geleistete Arbeit im nun bereits fast vergangenen Jahr. Diese sei auch insbesondere bei der 2018 bevorstehenden 777-Jahr-Feier Wolkenburgs gefragt. In Dürrengerbisdorf stehen bereits 2017 Jubiläen bei der Feuerwehr, dem Förderverein und dem Teichfest an. Weiterhin ist der Ortsvorsteher froh über die Unterstützung der Stadtverwaltung, welche die touristischen Angebote des Ortsteils besser ausbauen und vermarkten möchte.

Im Anschluss hatten die zahlreich erschienen Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese drehten sich unter anderem um die Gebäude am Schlossgut, verwahrloste Grundstücke, bauliche Mängel, den Stand des Breitbandausbaus und den Ausbau der Straße zwischen Oberfrohna und Kaufungen.

Bürgerversammlung in Bräunsdorf am 20. Oktober 2016
Neues aus dem Ortsteil


Am 20. Oktober versammelten sich rund 40 Interessierte in der Teichmühle in Bräunsdorf, um sich von Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel, Ortsvorsteher Hartmut Reinsberg und Vertretern der Verwaltung über die geplanten Vorhaben im Ortsteil Bräunsdorf im Jahr 2017 informieren zu lassen.

Einleitend blickte der Oberbürgermeister auf das vergangene Jahr zurück und ließ Geschafftes Revue passieren. Hartmut Reinsberg brachte auch seine Freude über das Engagement der Bräunsdorfer Einwohner beim „Tag der Sachsen“ und allen anderen Veranstaltungen zum Ausdruck. Ebenso erfreut zeigte er sich über den geplanten grundhaften Ausbau der Bodenreform und die derzeitige Sanierung des Wohnblocks Hopfenweg 7a-d. Er stellte in Aussicht, dass das derzeit kritische Parkplatzproblem an der Grundschule bald ein Ende finden wird. Die Stadt hat ein Grundstück neben der Schule erworben, welches zu einem Parkplatz ausgebaut werden soll. Laut Dr. Jesko Vogel entstehen hier zwölf bis 14 Parkmöglichkeiten. Der Ausbau der Unteren Dorfstraße soll nach umfangreichen Abstimmungen mit dem Landratsamt und den Straßenanliegern nun im Frühjahr starten. Die Dauer dieser Maßnahme sei bis dato jedoch nicht absehbar. Sobald es genauere Informationen zum weiteren Vorgehen und Umleitungen gibt, wird das Landratsamt mit dem beauftragten Bauunternehmen und dem Ortschaftsrat eine Anwohnerversammlung einberufen. Ein weiterer großer Meilenstein wird der Um- und Anbau der Feuerwache sein. Das Stadtoberhaupt bezifferte die Kosten hierfür mit rund einer Million Euro Eigenmitteln, welche mit 277.000 Euro gefördert werden. Weiterhin soll dann im Jahr 2018 die Ortswehr mit einem rund 65.000 Euro teuren Mannschaftstransportwagen auf den modernsten Stand gebracht werden. Die Schule erhält in den nächsten zwei Jahren Zuschüsse von etwa 200.000 Euro für bauliche Maßnahmen, ebenso stehen die Hochwasserbeseitigungsmaßnahmen auf dem Plan, wobei der Großteil davon bis Ende 2017 umgesetzt wird. Der Fachbereichsleiter der Stadtentwicklung, Michael Claus, erklärte, dass der Hochwasserrisikomanagementplan Anfang nächsten Jahres zur Abstimmung in die Gremien gebracht wird und danach eine Auslegung erfolgt. Dann können seitens der Bürger nochmals Anregungen abgegeben werden, welche dann in den Plan eingearbeitet werden.

Im Anschluss an diese Ausführungen hatten die Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Hinweise an die Verwaltung zu richten, was auch rege genutzt wurde. Unter anderem bewegt die Bräunsdorfer Bürger die Erweiterung der Straßenbeleuchtung an der Straße Bodenreform, welche im Zuge des Ausbaus dieser Straße mit umgesetzt wird. Bemängelt wurden weiterhin Rissbildungen und Absenkungen in der Oberen Dorfstraße. Eine intensive Debatte entwickelte sich durch Anlieger der Unteren Dorfstraße und der Straße Bodenreform über das undiziplinierte Verhalten von einigen Verkehrsteilnehmern auf diesen Straßenbereichen durch überhöhte Geschwindigkeiten und Missachtung der vorgegebenen Verkehrsanordnungen.

 
 
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