Limbach-Oberfrohna
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Infos zu Asylsuchenden

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Hier finden Sie ab sofort alle der Stadt verfügbaren Informationen rund um die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden.
 


Gesucht & Gefunden - Aktuelles aus dem Bereich der Flüchtlingsintegration

+++ Ehrenamt +++

Die Mitarbeiter der Integrationsberatungsstelle suchen derzeit wieder verstärkt Freiwillige für ehrenamtliche Projekte und Patenschaften, z.B. zeitlich flexible Bildungspatenschaften bzw. Nachhilfe für Schüler und Erwachsene sowie Begleit- und Freizeitpatenschaften.

Für das Frühjahr 2018 soll die Arbeit im Begegnungsgarten in der Kleingartenanlage am Hohen Hain wieder aufgenommen werden. Auch hier werden wieder fleißige freiwillige Helfer zur Pflege der Gärten und zur Anleitung von Geflüchteten gesucht.


+++ Sprachmittlung +++


Ehrenamtliche Sprachmittlerinnen/Sprachmittler Arabisch und Persisch (Dari/Farsi) gesucht! Zur Unterstützung bei Arztterminen, Elterngesprächen in Kindertagesstätten und Schulen sowie schriftlichen Übersetzungen sucht die Integrationsberatungsstelle Personen mit mindestens B1-Niveau in Deutsch und der jeweiligen Fremdsprache. Interessenten erhalten eine intensive Betreuung durch den Sprach- und Kulturmittlerdienst Zwickau und eine enge Betreuung durch die Integrationsberatungsstelle. Die Vergütung beträgt 8,00 Euro pro angefangene Stunde plus Fahrtkostenzuschlag.


PeppConcept: Seit 1.12.17 nehmen sieben Frauen an einem Nähprojekt im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (AGH) bzw. Flüchtlingsintegrationsmaßnahme (FIM) teil. Sie nähen Kleidungsstücke, Einkaufsbeutel, Sportbeutel für Kinder und weiteres für den eigenen Bedarf und für den Verein PeppConcept e.V. her, der sie dann an Kindergärten, Schulen und interessierte Bürger weitergibt. Interessenten können sich gern bei Frau Semisch und Frau Ehrlich unter 03722/6983909 oder in der Integrationsberatungsstelle melden.


Jeden Donnerstag 16:00-17:30 Uhr (Uhrzeit hat sich geändert!) findet das Begegnungscafé im Kirchgemeindezentrum an der Stadtkirche statt.

Die weiteren Angebote stehen grundsätzlich allen Bürgern von Limbach-Oberfrohna offen:
o „Lateinamerikanische Tänze“ - Schnupperkurs für Frauen immer montags abwechselnd vor- oder nachmittags, (vorerst bis 30.06. geplant),
o Fußball immer montags 14:45-16:00 Uhr (bis 30.04. im Beruflichen Schulzentrum)
o Gebetsfrühstück: Freitags 9:00-11:00 Uhr Kirchgemeindezentrum
o Internationaler Bibelkreis: Donnerstags 17:00-18:30 Uhr

 
 
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Freizeitangebote  (39,5 kB)
 
 

Integration in Limbach-Oberfrohna im Jahr 2017
- ein Rückblick -

Integration 2017

Seit Oktober 2015 leben und wohnen geflüchtete Menschen in Limbach-Oberfrohna. Dank eines übergroßen Engagements vieler Limbacher Bürger ist es uns gelungen, ihnen bei der Eingewöhnung in für sie völlig neue Lebensverhältnisse helfend zur Seite zu stehen.
Mittlerweile leben etwa 110 Flüchtlinge mit gesichertem Bleibestatus in eigenen Wohnungen hier in unserer Stadt. Weiterhin werden 126 Flüchtlinge – darunter fast ausschließlich Familien– in den Wohnprojekten und weitere ca. 130 Alleinreisende im Wohnheim durch den Verein Pandechaion-Herberge e.V. betreut.

Flüchtlinge, denen ein Aufenthaltstitel zuerkannt wurde, haben Anrecht auf einen Integrationskurs bzw. einen Alphabetisierungskurs, der vom Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert wird. Viele der Flüchtlinge sind Analphabeten. Sie konnten oder durften in ihren Heimatländern keine Schule besuchen und verfügen so bspw. keine Kenntnisse über das lateinische Alphabet. Ihnen fällt das Erlernen der deutschen Sprache sehr schwer.

Für eine gelingende Integration ist das Beherrschen der deutschen Sprache jedoch unabdingbar. Viele ehrenamtliche Helfer unterrichten Flüchtlinge in Kleingruppen, um individuell auf Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen zu können. Der überwiegende Teil der Bewohner in den Wohnprojekten und im Wohnheim hat nur über das Landessprachprogramm „Deutsch Sofort“ die Möglichkeit, in einen dreimonatigen Kurs den Einstieg in die deutsche Sprache zu schaffen. Die damit erworbenen Deutschkenntnisse reichen aber für eine Verständigung im Alltag nicht aus.

Um den Wortschatz im direkten Kontakt ausbauen zu können, organisiert zum Beispiel die Kirchenbezirkssozialarbeit der Stadtmission Chemnitz e.V. ein wöchentliches Begegnungscafé, das immer donnerstags ab 16 Uhr im Kirchgemeindezentrum stattfindet. Dazu sind alle Limbacher Bürger recht herzlich eingeladen.
Im Herbst fand zudem eine Arbeitsgelegenheit (AGH) für Flüchtlinge im Stadtpark statt. Hier erhielten sechs junge Männer aus Eritrea die Möglichkeit, sich einem täglichen, strukturierten Arbeitsprozess zu stellen. Unter fachkundiger Anleitung halfen sie, den Stadtpark zu verschönern und zu pflegen. Diese Maßnahme wurde ebenso wie der Bundesfreiwilligendienst von der Stadtverwaltung organisiert und durchgeführt. Zurzeit sind drei junge Frauen mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund im Bundesfreiwilligendienst tätig. Sie unterstützen die Flüchtlingsfamilien bei Behördengängen, Arztbesuchen und betreuen zweimal wöchentlich im Wohnprojekt Südstraße 10 die Erledigung der Hausaufgaben der Flüchtlingskinder im Grundschulalter.

Frauentreff

Jeden Dienstag treffen sich Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern zum Frauentreff im Kirchgemeindezentrum. Dabei geht es vor allem um den Austausch untereinander, den Aufbau von Selbsthilfestrukturen aber auch um Vermittlung von Wissen, Normen und Werten unserer Kultur. Hier erhalten die Frauen u. a. Informationen über Gesundheit, Abfallwirtschaft, Geld, Schulbildung sowie eine intensive Anleitung zum Lesen und Verstehen von Behördenbriefen. Unterstützung bekommen sie dabei durch die hauptamtliche Flüchtlingssozialbetreuung der Stadtverwaltung und viele ehrenamtliche Helfer. Unser Wunsch ist es, diesen Treff für alle sozial Bedürftige der Stadt zu öffnen. Wir würden uns also sehr freuen, wenn wir zukünftig immer dienstags ab 9:00 Uhr noch viel mehr Frauen begrüßen dürfen.

Die Büroräume der Stabsstelle für Prävention/Integration/Soziales sind Anlaufstelle vor allem für die Flüchtlinge mit gesichertem Bleibestatus, die hier in Limbach-Oberfrohna ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. Bedingt durch den hohen Grad an Analphabetismus benötigen sehr viele Flüchtlinge umfangreiche Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags. Daher ist es unerlässlich, wenn die Geflüchteten mit ihrer Behördenpost so schnell wie möglich bei uns vorstellig werden. Oftmals geht es um das Ausfüllen von Formularen, deren Inhalt die Flüchtlinge nicht verstehen. Das Übermitteln von geforderten Unterlagen scheitert meist daran, dass ihnen der deutsche Bürokratismus völlig fremd ist. Leider stehen aber Zahlungen von Miete, Kindergartenbeiträgen und Arbeitslosengeld II damit in unmittelbaren Zusammenhang. So konnten durch schnelles Handeln schon häufig drohende Zwangsräumungen, Pfändungen oder Stromanschaltungen verhindert werden.
Fast täglich sind dabei Probleme mit dem Jobcenter, der Arbeitsagentur, der Ausländerbehörde, dem Jugendamt, dem Sozialamt oder dem BAMF zu klären. Dazu kommen Alltagsschwierigkeiten im Kindergarten und in der Schule sowie beim Arzt oder Psychologen.

Im Durchschnitt suchen 100 bis 120 Asylsuchende pro Monat die Integrationsberatungsstelle auf. Dabei handelt es sich meistens um Multiproblemlagen. Enorm erschwerend kommt hinzu, dass wir uns in Limbach-Oberfrohna keine ausreichend ausgebildeten Sprachmittler zur Verfügung stehen. Aufgrund der weites Weges und der hohen Fahrtkosten erreichen uns keine Übersetzer aus dem Sprachmittlerdienstes in Zwickau. Der Sprachmittlerpool Chemnitz durfte uns seit Mitte 2017 aufgrund der Vorgaben des Sozialamtes nicht länger unterstützen. Mit beiden Diensten stehen wir weiterhin in Verhandlung und bemühen uns, hier vor Ort geeignete Sprachmittler zu finden. Auch für unsere engagierten ehrenamtlichen Helfer ist die Beratungsstelle Erstanlaufstelle bei Problemen aller Art.
Sehr eng arbeiten wir mit den Arbeitsmarktmentoren der EURO-Schulen in Hohenstein-Ernstthal zusammen. Drei Flüchtlinge konnten schon in Arbeit gebracht werden und zwei bereiten sich in einer Einstiegsqualifizierung auf den Beginn ihrer Lehre vor. Dank Unterstützung vieler Betriebe aus der Region Limbach-Oberfrohna hoffen wir, nach Abschluss der Integrationskurse noch weitere Flüchtlinge in Arbeit bringen zu können. Erwähnenswert sind insbesondere vier Asylsuchende, die sich intensiv auf ihren Einsatz im Pflegebereich vorbereiten.


Integration 2017 1

Ohne die gute Zusammenarbeit mit den Kirchgemeinden, der Stadtmission und unseren vielen ehrenamtlichen Helfern, ist der enorme Arbeitsaufwand für die Integration in unser Gemeinwesen nicht möglich. Um sich gegenseitig auszutauschen und Informationen zu bekommen, führen wir regelmäßig Helfertreffen in Limbach-Oberfrohna durch. Dazu laden wir uns oftmals sachkundige Referenten ein, die uns zu den Themen der Flüchtlingsarbeit neue Inhalte vermittelten.
Um den Erfahrungsaustausch auch zwischen den Helferkreisen im Landkreis Zwickau zu ermöglichen, führten wir im November 2017 erstmals eine gemeinsame Veranstaltung durch. Die Netzwerk- und Dankesveranstaltung unter dem Thema: „wegWEISER im Ehrenamt“ fand in Schlettau statt und wurde vom Bildungsinstitut B3 durchgeführt. Diese Veranstaltung brachte viele neue Impulse und soll auf alle Fälle nicht die letzte ihrer Art gewesen sein.

Seit April 2017 unterstützt Herr Sebastian Lori als Kommunaler Integrationskoordinator im Auftrag des Landkreises in Kooperation die Integrationsarbeit vor Ort. Die Kooperation aus Flüchtlingssozialbetreuung der Stadt und Integrationskoordination des Landkreises bildet seither die Integrationsberatungsstelle als Anlaufpunkt für Geflüchtete und Ehrenamtliche aber auch für Kommunalpolitik, Vereine und Unternehmen. Herr Lori steht seither als Netzwerk- und Ansprechpartner für die an der Integration beteiligten Akteure zu Verfügung. Er unterstützt Träger bei der Durchführung von Integrations- und Begegnungsprojekten, erarbeitet zusammen mit diesen Problemlösungskonzepte und moderiert zwischen den Akteuren der Stadt und des Landkreises. Dank seines Engagements konnten z. B. verschiedene Sportintegrationsangebote mit Unterstützung des FSV Limbach-Oberfrohna durchgeführt und so sportlicher Nachwuchs gewonnen werden. Zudem bietet ein wöchentlicher Zumba-Kurs für Frauen und ein wöchentlicher Fußballtreff Gelegenheit allen Interessierten die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre kennen zu lernen.

Unser aller Bestreben ist es, den Geflüchteten, die hier in Limbach-Oberfrohna angekommen sind, zu helfen, sich in der neuen Umgebung einzuleben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen sowie sie als Ansprechpartner und Helfer zu begleiten. Wir möchten damit auch Vorurteile Abbauen und Brücken zwischen den Kulturen errichten.

Gemeinsam los
 
 

Achtung: Kleiderkammer geschlossen

Nach einjährigem Bestehen schloss die Begegnungsstätte mit integrierter Kleiderkammer des Vereins "L.O.s geht's" e.V. am 21. Dezember 2016 ihre Pforten.
Ebenfalls ist nun auch die Kleiderkammer auf der Marktstraße 10 geschlossen. Die Ehrenamtler kümmern sich nun verstärkt um die Integrationsarbeit vor Ort.
Sachspenden werden aktuell nicht mehr benötigt.
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und das unermüdliche Engagement aller Ehrenamtler.


 
 

Häufig gestellte Fragen zum Thema Flucht & Asyl in Limbach-Oberfrohna

Stand: 27. Februar 2018

Wer ist für das Asylverfahren zuständig?

Die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen ist durch Bundes- und Landesgesetze geregelt, zum Beispiel durch das Asylbewerberleistungsgesetz und das Sächsische Flüchtlingsaufnahmegesetz. Die Asylverfahren führt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - kurz BAMF - durch. Es verteilt auch die Asylbewerber auf die Bundesländer, dies geschieht anteilig nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel, der unter anderem Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft berücksichtigt.

Der Freistaat Sachsen betreibt die Erstaufnahmeeinrichtungen - kurz EAE. Von dort werden die Flüchtlinge dann auf die Kommunen verteilt, nachdem sie in der EAE durch die Zentrale Ausländerbehörde registriert wurden und durch das zuständige Gesundheitsamt eine medizinische Erstuntersuchung erhalten haben.

Wer ist in Limbach-Oberfrohna für die Flüchtlingsarbeit zuständig?

Nachdem der Freistaat Sachsen die Flüchtlingsarbeit an die Landkreise als zuständige untere Unterbringungsbehörden delegiert hat wurde als Träger für die Arbeit hier in Limbach-Oberfrohna der Verein Pandechaion Herberge e. V. eingesetzt. Die soziale Betreuung obliegt dem vorgenannten Verein.

Die Mitarbeiter der Integrationsberatungsstelle, ansässig in der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna, koordinieren insoweit ehrenamtliche Hilfestrukturen, betreiben Netzwerkarbeit und kümmern sich bei aktuellen Problemlagen in Bezug auf die Integration unserer Flüchtlinge ins Gemeinwesen. Beschäftigt sind aktuell eine Sozialarbeiterin und ein kommunaler Integrationskoordinator sowie drei Bundesfreiwilligendienstleistende.

Wie werden die Asylbewerber in Limbach-Oberfrohna untergebracht?

Die Unterbringung wird vom zuständigen Verein organisiert und strukturiert. Bisher wurden in unserem Stadtgebiet die Flüchtlingsfamilien vornehmlich dezentral, d. h. in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet, untergebracht. Erst wenn den Asylbewerbern ein Aufenthaltsstatus zuerkannt wurde und eine Umstellung auf Leistungen nach SGB II erfolgt, ist eine freie Wohnungswahl möglich.

Seit Januar 2017 ist nun auch unsere Gemeinschaftsunterkunft auf der Oststraße im Einsatz.

Wie viele Asylbewerber leben in Limbach-Oberfrohna?

Mit Stand vom 27. Februar 2018 beherbergt unsere Stadt 128 Asylbewerber im Wohnprojekt und weitere 135 in der Gemeinschaftsunterkunft auf der Oststraße.

Weiterhin haben sich 110 Asylbewerber nach Abschluss des Asylverfahrens dafür entschieden, in Limbach-Oberfrohna leben zu bleiben, da sie hier in den vergangenen drei Jahren Freunde und teilweise sogar einen ersten Einstieg in das Berufsleben gefunden haben.

Woher kommen die Menschen?

Mit Abstand die meisten Asylsuchenden, für die das Landratsamt verantwortlich ist, kommen aktuell aus Syrien, Irak und Afghanistan. Danach folgen als Herkunftsländer Georgien, Tunesien, Russische Föderation, Libyen, Libanon, Pakistan, Eritrea und Indien.

Was ist der Unterschied zwischen dem Wohnprojekt und der Gemeinschaftsunterkunft?

Unser Wohnprojekt umfasst aktuell 30 Wohnungen, die im Stadtgebiet verteilt liegen. Die Flüchtlinge werden hier in eigenen Wohnungen, die minimalistisch eingerichtet sind, im Familienverbund untergebracht. Der Sitz des Wohnprojektes findet sich auf der Süßstraße 10, Ansprechpartner ist Herr Schuster. Seitens der Stadtverwaltung wird eine Unterbringung im Wohnprojekt bevorzugt.
Ungefähr 70% der in der Stadt lebenden Flüchtlinge sind Familien.

Die Gemeinschaftsunterkunft kann man sich wie eine Jugendherberge vorstellen. Die Flüchtlinge sind in einem Komplex auf der Oststraße in Mehrbettzimmern untergebracht. Dies eignet sich besonders für alleinreisende Flüchtlinge. Ansprechpartner vor Ort ist Herr Lorenz.

Sowohl das Wohnprojekt als auch die Gemeinschaftsunterkunft werden vom Pandechaion-Herberge e.V. betrieben.

Was wird getan, damit Asylbewerber die deutsche Sprache erlernen?

Derzeit läuft noch ein Integrationskurs in Limbach-Oberfrohna, der im Frühjahr ohne Folgekurs/Neukurs enden wird. Deutsch-Sofort-Kurse sind aktuell keine vorhanden. Aktuell laufen mehrere ehrenamtlich getragene Deutsch- bzw. Nachhilfekurse an verschiedenen Orten. So können auch spezielle Angebote für Flüchtlinge, die Analphabeten sind, geschaffen werden.

Welche weiteren Angebote für Asylbewerber gibt es?

Arbeitsmarktmentorin: Sprechzeiten montags 13-15 Uhr, donnerstags 9-12 Uhr Diakoniezentrum

Sonstige Treffen für Geflüchtete: Frauentreff (immer dienstags 9-12), Männertreff (immer donnerstags 9:30-11:30 Uhr) jeweils im Kirchgemeindezentrum

Gehen die Kinder in die Schule?

Ungefähr 40% der in Limbach-Oberfrohna lebenden Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 16.
Sobald die Familien die EAE verlassen haben, unterliegen die Kinder der in Sachsen gültigen Schulpflicht. Die Stadt Limbach-Oberfrohna hat gemeinsam mit der regionalen Bildungsagentur, zu den bereits bestehenden, neue „Deutsch als Zweitsprache“-Klassen in Grund- und Oberschulen eingerichtet. Nach und nach werden die Kinder auch in den regulären Unterricht aufgenommen.


Wie können sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Limbach-Oberfrohna engagieren?

Ehrenamtliche Patenschaften sind ein guter Weg, soziale Teilhabe und damit Integration zu fördern. Derzeit sind bereits einige Patenschaften in Hausgemeinschaften entstanden, in denen Flüchtlingsfamilien in Wohnungen untergebracht sind. Bereits über 100 Freiwillige konnten wir für die Flüchtlingsarbeit gewinnen. Mögliche Tätigkeitsfelder sind neben Patenschaften und der Arbeit in der Kleiderkammer auch die Hilfe bei der Ausgestaltung unseres Sprachkurs-Projektes. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Wie leben die Flüchtlinge auf der Oststraße? Gibt es Besichtigungstermine?

Wer sich gern selbst ein Bild von der Unterbringung unserer Flüchtlinge auf der Oststraße machen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Mario Lorenz zu melden. Er leitet die Einrichtung und freut sich, nach Voranmeldung in individuellen Führungen die Einrichtung interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. Einen Termin kann man mit ihm unter lorenz@herberge.org oder 03722/4645030 vereinbaren.

Die Kleiderkammer hat geschlossen. Wo kann ich jetzt Möbel spenden?


Spenden von Möbeln und Einrichtungsgegenständen können aufgrund begrenzter Lagerkapazitäten nur in Einzelfällen bzw. bei Bedarf entgegengenommen und vermittelt werden. Ein Anruf in der Integrationsberatungsstelle bei Haushaltsauflösungen o.Ä. lohnt sich in jedem Fall.

 
 

Falls Sie noch weitere Fragen zum Thema haben, stehen wir Ihnen gern unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Für Institutionen und Träger organisiert die Integrationsberatungsstelle auf Anfrage mündliche Sprachmittlung bzw. schriftliche Übersetzungen über den Sprach- und Kulturmittlerdienst Zwickau. Der Dienst vermittelt keine beeidigten Dolmetscher, sondern geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeit.
Weitere Informationen und Anforderungsformulare sind zu finden unter: www.zwickau.de/sprachundkulturmittler

 
 
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der Stabsstelle Prävention/ Integration/Soziales:
0800 3388003