Limbach-Oberfrohna
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Infos zu Asylsuchenden

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Hier finden Sie ab sofort alle der Stadt verfügbaren Informationen rund um die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden.
 

Gesucht & Gefunden - Aktuelles aus dem Bereich der Flüchtlingsintegration

Integration hat viele Gesichter. Ganz wichtig ist dabei das Erlernen der deutschen Sprache.

Für die mittlerweile 120 Asylsuchenden in der Oststraße hat Mitte Februar ein erster Deutschkurs „Deutsch sofort“ begonnen. Dieser 200 Unterrichtsstunden umfassende Lehrgang kann auf Grundlage eines speziellen Deutschförderprogrammes des Landes Sachsen allen Asylbewerbern angeboten werden. Der TÜV Rheinland führt diesen Kurs in der Oststraße durch und möchte im März noch einen zweiten anbieten.

Der TÜV Rheinland sucht dringend noch Lehrkräfte, die zum Beispiel spezielle Integrationskurse des BAMF durchführen können. Interessenten melden sich bitte in unserer Stabsstelle.

Wichtig ist auch die Einbindung der allein reisenden Herren aus der Oststraße in bestehende Vereine. Für Vereine die sich der Integration der Flüchtlinge stellen möchten, gibt es auch Fördermöglichkeiten (nicht nur für Sportvereine). Für Informationen dazu stehen Ihnen die Mitarbeiter der Stabsstelle sehr gerne zur Verfügung.

Unter den Herren aus der Oststraße befinden sich auch recht junge Leute (18 Jahre). Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich junge Leute aus unserer Stadt dazu entschließen könnten Patenschaften mit den jungen Flüchtlingen zu schließen. Die Mitarbeiter der Stabsstelle freuen sich darauf, Ihnen dabei helfen zu dürfen.


Begegnungs-Treff International

Neues Projekt startet im Diakoniezentrum

Seit Anfang April gibt es ein neues Projekt zur Integration von Geflüchteten und Asylbewerbern in Limbach-Oberfrohna: den Begegnungs-Treff.
Hier wird es verschiedene Angebote – auch für Einheimische – geben. Neben Sprach- und PC-Kursen wird es einen Eltern-Kind-Treff und einen Näh-Kurs geben. Weitere Angebote sind geplant. Bereits seit Ende 2016 finden in einem Nebengebäude Integrationskurse statt.
Der Begegnungs-Treff ist ein Projekt der Kirchenbezirkssozialarbeit der Stadtmission Chemnitz e.V. und dem Projekt „Gemeinsam LOs“ der Kirchgemeinden Limbach-Oberfrohna für Flüchtlinge, Asylsuchende und Einheimische. „Wir wollen einen Ort schaffen, wo die Menschen miteinander ins Gespräch kommen und durch gemeinsames Tun voneinander lernen“, so die Initiatorinnen Diana Stopp von der Kirchgemeinde und Nicole Fröhner von der Kirchenbezirkssozialarbeit.

Wer das Projekt ehrenamtlich unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich hierzu ebenfalls in der Stabsstelle zu melden.

 
 

Achtung: Kleiderkammer auf der Marktstraße 12 geschlossen

Nach einjährigem Bestehen schloss die Begegnungsstätte mit integrierter Kleiderkammer des Vereins "L.O.s geht's" e.V. am 21. Dezember ihre Pforten. Zur Abgabe von Spenden steht nach wie vor die private Kleiderkammer von Frau Grobe auf der Marktstraße 10 zur Verfügung. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und das unermüdliche Engagement aller Ehrenamtler.


Ein Folgeprojekt der Begegnungsstätte soll ab März 2017 im Diakoniezentrum entstehen.

 
 

Häufig gestellte Fragen zum Thema Flucht & Asyl in Limbach-Oberfrohna

Stand: 3. April 2017

Wer ist für das Asylverfahren zuständig?

Die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen ist durch Bundes- und Landesgesetze geregelt, zum Beispiel durch das Asylbewerberleistungsgesetz und das Sächsische Flüchtlingsaufnahmegesetz. Die Asylverfahren führt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - kurz BAMF - durch. Es verteilt auch die Asylbewerber auf die Bundesländer, dies geschieht anteilig nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel, der unter anderem Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft berücksichtigt.

Der Freistaat Sachsen betreibt die Erstaufnahmeeinrichtungen - kurz EAE. Von dort werden die Flüchtlinge dann auf die Kommunen verteilt, nachdem sie in der EAE durch die Zentrale Ausländerbehörde registriert wurden und durch das zuständige Gesundheitsamt eine medizinische Erstuntersuchung erhalten haben.

Wer ist in Limbach-Oberfrohna für die Flüchtlingsarbeit zuständig?

Nachdem der Freistaat Sachsen die Flüchtlingsarbeit an die Landkreise als zuständige untere Unterbringungsbehörden delegiert hat wurde als Träger für die Arbeit hier in Limbach-Oberfrohna der Verein Pandechaion Herberge e. V. eingesetzt. Die soziale Betreuung obliegt dem vorgenannten Verein.

Die Mitarbeiter der Stabsstelle Prävention/ Integration/ Soziales koordinieren insoweit ehrenamtliche Hilfestrukturen, betreiben Netzwerkarbeit und kümmern sich bei aktuellen Problemlagen in Bezug auf die Integration unserer Flüchtlinge ins Gemeinwesen.

Wie werden die Asylbewerber in Limbach-Oberfrohna untergebracht?

Die Unterbringung wird vom zuständigen Verein organisiert und strukturiert. Bisher wurden in unserem Stadtgebiet die Flüchtlingsfamilien vornehmlich dezentral, d. h. in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet, untergebracht. Erst wenn den Asylbewerbern ein Aufenthaltsstatus zuerkannt wurde und eine Umstellung auf Leistungen nach SGB II erfolgt, ist eine freie Wohnungswahl möglich.

Seit Januar 2017 ist nun auch unsere Gemeinschaftsunterkunft auf der Oststraße betriebsbereit.

Wie viele Asylbewerber leben in Limbach-Oberfrohna?

Mit Stand vom 3. April 2017 beherbergt unsere Stadt 111 Asylbewerber im Wohnprojekt und weitere 135 in der Gemeinschaftsunterkunft auf der Oststraße.

Woher kommen die Menschen?

Mit Abstand die meisten Asylsuchenden, für die das Landratsamt verantwortlich ist, kommen aktuell aus Syrien. Danach folgen als Herkunftsländer Kosovo, Russische Föderation, Serbien, Libyen, Albanien, Libanon, Afghanistan, Pakistan, Eritrea und Indien.

Was ist der Unterschied zwischen dem Wohnprojekt und der Gemeinschaftsunterkunft?

Unser Wohnprojekt umfasst aktuell 30 Wohnungen, die im Stadtgebiet verteilt liegen. Die Flüchtlinge werden hier in eigenen Wohnungen, die minimalistisch eingerichtet sind, im Familienverbund untergebracht. Der Sitz des Wohnprojektes findet sich auf der Süßstraße 10, Ansprechpartner ist Herr Schuster. Seitens der Stadtverwaltung wird eine Unterbringung im Wohnprojekt bevorzugt.

Die Gemeinschaftsunterkunft kann man sich wie eine Jugendherberge vorstellen. Die Flüchtlinge sind in einem Komplex auf der Oststraße in Mehrbettzimmern untergebracht. Dies eignet sich besonders für alleinreisende Flüchtlinge. Ansprechpartner vor Ort ist Herr Lorenz.

Sowohl das Wohnprojekt als auch die Gemeinschaftsunterkunft werden vom Pandechaion-Herberge e.V. betrieben.

Was wird getan, damit Asylbewerber die deutsche Sprache erlernen?

Ein wichtiges Projekt hierzu läuft über den TÜV Rheinland. Mehrmals pro Woche erhalten die Erwachsenen Deutschunterricht. Die älteren Kinder besuchen ebenfalls seit Dezember 2015 die sogenannten DAZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache), in denen sie Deutsch lernen, um später am regulären Unterricht teilnehmen zu können.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche ehrenamtliche Angebote an verschiedenen Orten, um am Deutschunterricht teilzunehmen. So können auch spezielle Angebote für Flüchtlinge, die Analphabeten sind, geschaffen werden.

Gehen die Kinder in die Schule?

Sobald die Familien die EAE verlassen haben, unterliegen die Kinder der in Sachsen gültigen Schulpflicht. Die Stadt Limbach-Oberfrohna hat gemeinsam mit der regionalen Bildungsagentur, zu den bereits bestehenden, neue „Deutsch als Zweitsprache“-Klassen in Grund- und Oberschulen eingerichtet. Nach und nach werden die Kinder auch in den regulären Unterricht aufgenommen.

Wie können sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Limbach-Oberfrohna engagieren?

Ehrenamtliche Patenschaften sind ein guter Weg, soziale Teilhabe und damit Integration zu fördern. Derzeit sind bereits einige Patenschaften in Hausgemeinschaften entstanden, in denen Flüchtlingsfamilien in Wohnungen untergebracht sind. Bereits über 180 Freiwillige konnten wir für die Flüchtlingsarbeit gewinnen. Mögliche Tätigkeitsfelder sind neben Patenschaften und der Arbeit in der Kleiderkammer auch die Hilfe bei der Ausgestaltung unseres Sprachkurs-Projektes. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Stabsstelle Prävention/ Integration/ Soziales.

Außerdem findet jede Woche dienstags ab 9.00 Uhr ein Frauentreff und ein Begegnungs-Café am Donnerstag von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeindezentrum statt. Im Rahmen des Begegnungs-Cafés finden verschiedenste Treffen und Kurse statt, wie z.B. ein Nähkurs Mittwochs nachmittags oder regelmäßige Sprechzeiten von Arbeitsmarktmentoren im Diakoniezentrum.

Wie leben die Flüchtlinge auf der Oststraße? Gibt es Besichtigungstermine?

Wer sich gern selbst ein Bild von der Unterbringung unserer Flüchtlinge auf der Oststraße machen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Mario Lorenz zu melden. Er leitet die Einrichtung und freut sich, nach Voranmeldung in individuellen Führungen die Einrichtung interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. Einen Termin kann man mit ihm unter lorenz@herberge.org oder 03722/4645030 vereinbaren.

 
 

Falls Sie noch weitere Fragen zum Thema haben, stehen wir Ihnen gern unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

 
 
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Kostenfreies Bürgertelefon
der Stabsstelle Prävention/ Integration/Soziales:
0800 3388003