Limbach-Oberfrohna
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Verwaltungsberichte

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Das Jahr 2016 stand natürlich ganz im Zeichen der Veranstaltung „25. Tag der Sachsen“, dessen Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung alle Bereiche der Verwaltung in hohem Maße gefordert hat. Hinzu kamen zahlreiche Investitionen, die durch das größte sächsische Volksfest erforderlich waren – die ebenso über das normale Maß hinausgingen. Ich bin noch heute dankbar und stolz, wie gut die Mitarbeiter der Verwaltung – unterstützt durch zahlreiche freiwillige Helfer – dies alles gemeistert haben. Zudem hatten auch die Stadträte alle Hände voll zu tun und mussten zahlreiche zusätzliche Beschlüsse fassen. Auch Ihnen gilt mein Dank – wie auch den zahleichen Sponsoren, die einen wesentlichen Anteil an dem Fest hatten. Rückblickend bleiben uns schöne Erinnerungen an ein tolles Wochenende mit 300.000 Besuchern, ein einzigartiges Gefühl der Zusammengehörigkeit und viele bleibende Verbesserungen im Stadtbild. So konnten wir die zentralen Plätze rund ums Rathaus neu gestalten, zwei neue Parkplätze anlegen sowie die Straßen und Gehwege rund um den Ludwigsplatz herrichten. Bushäuschen wurden erneuert und ein lange nötiger Fußweg entstand. Dirtbike-Fans freuen sich über die neue Anlage an der Kellerwiese und auch die Eröffnung des Pinguinlands im Tierpark konnte bis zum „Tag der Sachsen“ geschafft werden. Dadurch war es möglich, bis Ende 2016 über 80.000 Besucher in die städtische Einrichtung zu locken.

Ein Erfolg für jahrelange Vorarbeiten war auch die Zertifizierung der Stadt mit dem European Energy Award, der uns im Herbst in Dresden verliehen wurde. Hier waren viele Vorarbeiten nötig und das in der Verwaltung damit befasste Team musste sich kurz vorm „Tag der Sachsen“ auch noch der externen Bewertung stellen. Dieser Prozess muss nun in den Folgejahren stetig weiter betrieben werden und besonders alle Investitionen unter Klimaaspekten kritisch unter die Lupe genommen werden. Vorbildlich sind beispielsweise die auch 2016 weiter erfolgten Umrüstungen vieler Straßenlaternen auf LED-Technik und die Nutzung von E-Bikes durch Verwaltungsmitarbeiter.

Besonders wichtig war mir 2016 auch die weitere Entwicklung der Schulsozialarbeit, bei der die Stadt Vorreiter im gesamten Landkreis ist. Bereits 2015 wurde dafür eine Vollzeitstelle geschaffen und mittlerweile sind - in Zusammenarbeit mit der Stadtmission Chemnitz - an jeder Grund- und Oberschule sowie dem Gymnasium Schulsozialarbeiter aktiv. Ich bin sehr froh, dass uns dies gelungen ist und auch Fördermittel erlangt werden konnten. Denn gerade in diesem Bereich setzt Präventionsarbeit an und die aktuellen Zahlen zeigen, dass schon im Grundschulbereich großer Bedarf besteht. Zur Stabsstelle Prävention gehört neben der Schulsozialarbeit auch die Betreuung sozial-schwacher Bürger und der Asylsuchenden. Auch hier wurde 2016 Großes geleistet, denn bis Jahresende stieg die Zahl der in der Stadt untergebrachten Flüchtlinge auf teilweise über 200 Männer, Frauen und Kinder. Mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher konnte hier von Kleiderspenden über Deutschkurse bis hin zu Patenschaften geholfen werden.

 
 
 
 
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